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Veranstaltung am 25.6. zu neuen Möglichkeiten bei Gelenkarthrose

Im Volksmund spricht man von Gelenkverschleiß. Gemeint ist damit die Arthrose. Die Erkrankung im Allgemeinen und neue Therapiemöglichkeiten stellt Dr. Denis Simunec vom Marienkrankenhaus Soest am 25. Juni vor. Im Mittelpunkt steht eine kombinierte Therapie mit Fettstammzellen, Blutegeln, orthopädischen Maßnahmen und einer entzündungshemmenden Ernährung. Die verschiedenen Experten hierfür kommen im Alten Schlachthof Soest zusammen, um den Gästen einen umfassenden Einblick zu geben. Beginn ist um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Bei einer Arthrose ist die Knorpelschicht eines Gelenks abgenutzt. Es entzündet sich, schwillt an schmerzt und verändert sich in seiner Struktur nachteilig. Häufig sind die Hüfte, das Knie, die Handwurzel- und Fingergelenke betroffen. Das erkrankte Gelenk zu bewegen, ist im fortgeschrittenen Stadium kaum noch möglich. Am Ende entscheiden sich viele Betroffene dann für einen künstlichen Gelenkersatz. Vorher gibt es seit Kurzem aber eine neue Option: Mit einer Fettstammzelltherapie besteht die Möglichkeit, wertvolle, schmerzärmere Zeit zu gewinnen. Viele Patienten konnten auf diese Weise größere Eingriffe – wie einen künstlichen Gelenkersatz – aufschieben.

Bei dem Ansatz, über den unter anderen am Veranstaltungsabend informiert wird, handelt es sich genau genommen um die Kombination aus verschiedenen Therapien. Die Behandlung erfolgt multimodal – also auf mehrere Arten. Im Zentrum des Ganzen steht die Fettstammzelltherapie. Mit einem speziellen Verfahren behandelt Dr. Simunec Arthrose in kleinen und auch großen Gelenken mit körpereigenen Fettstammzellen des Patienten. Ziel ist es, die Symptome zu lindern, die Lebensqualität zu erhöhen und eine größere Operation zu verschieben oder gar zu vermeiden.

Um die Erfolgsaussichten zu optimieren, bettet Dr. Simunec die Einspritzung der regenerativen Zellen (der stromalen vaskulären Fraktion) in unterstützende Maßnahmen ein. Im Vorfeld können dazu eine minimalinvasive Arthroskopien zur Beseitigung von mechanischen Problemen und eine Behandlung mit Blutegeln eingesetzt werden. Eine besondere Form der Ernährung begleitet zudem die gesamte Therapie. Nachfolgend raten die Experten zur manuellen Therapie und Physiotherapie sowie zu speziellen Einlagen oder maßangefertigten Orthesen. Einen Einblick in diese ergänzenden Therapieverfahren geben Dr. rer. medic. Iven Tao aus Werl und  Dr. med. Christine Meyer aus Meppen. „Wir sind an diesem Veranstaltungsabend fünf Referenten, so dass wir das Thema für unsere Gäste abwechslungsreich und interessant gestalten können“, freut sich Dr. Simunec.