EndoProthetikZentrum Soest

Seit Jahren ist das Marienkrankenhaus Soest auf Hüft- und Knie-Endoprothetik spezialisiert. Mehr noch: Die Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie hat in Zusammenarbeit mit der fachübergreifenden Gemeinschaftspraxis für Orthopädie und Chirurgie „Procussa“ ein EndoProthetikZentrum (EPZ) erfolgreich etabliert. Damit gibt es in Soest erstmalig ein zertifiziertes Zentrum als Anlaufstelle für Patienten mit Knie- und Gelenkproblemen. Die Zertifizierung und regelmäßige Überwachung des EndoProthetikZentrums durch ein deutschlandweites Gremium bestätigt uns und garantiert die Einhaltung hoher Qualitätsstandards bei endoprothetischen Eingriffen am Marienkrankenhaus Soest.

In der Hüft-Endoprothetik setzt das EndoProthetikZentrum auf:

  • bewährte Implantate bei älteren Patienten
  • neue Implantate bei jungen Patienten
  • minimalinvasive und muskelschonende Operationen
  • exakte (digitale) Planung
  • neue Prothesenmodelle
  • deutliche Minimierung des Blutverlustes und der Fremdblutgabe durch modernes intraoperatives Gerinnungsmanagement

  • Die Patienten profitieren von der engen Zusammenarbeit aller beteiligten Ärzte: Vor dem Eingriff setzen sich die Operateure in einer Besprechung zusammen, um für den Patienten das geeignete Operationsverfahren und Implantat zu bestimmen. Untersuchungsergebnisse, Röntgenaufnahmen und die individuellen Voraussetzungen des jeweiligen Patienten werden hier noch einmal sorgfältig abgewogen.

  • Für eine gelungene Implantation des Hüft- oder Kniegelenks muss der Patient auch vor und nach der Operation bestens medizinisch versorgt sein: Voruntersuchungen, Beratung, die intensive Einbindung des Patienten sowie der reibungslose Übergang in die Rehabilitation sind wichtige Schritte im Behandlungsprozess. Das Soester EndoProthetik Zentrum ist kontinuierlicher Wegbegleiter: Dank interdisziplinärer Organisation der Behandlung und medizinischer Kooperationspartner finden Patienten, die ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk benötigen, eine komplette Rundumversorgung.

  • Vier sogenannte „Hauptoperateure“ hat das Soester EndoProthetikZentrum. Neben dem Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. Thomas Schockenhoff, gehören die leitende Oberärztin Sabine Grund ebenso wie die beiden Ärzte der Gemeinschaftspraxis „Procussa“, Hans Jürgen Michel und Dr. medic. Stefan Dragulescu dazu. Sie alle bringen viel Erfahrung und eine hohe Expertise in der Endoprothetik mit. In einem zertifizierten Endoprothetikzentrum werden die Patienten ausschließlich von Ärzten operiert, die eine entsprechende Anzahl an Operationen zum Einsatz von Knie- und/oder Hüftgelenken erfüllen und sich regelmäßig weiterbilden.

    • alle Patienten mit Gelenkersatztherapie dem jeweiligen Stand ihrer Erkrankung entsprechend individuell behandelt
    • eine an den aktuellen Leitlinien orientierte Diagnostik und Therapie durchgeführt wird
    • alle Patienten umfassend informiert und über gegebene Risiken aufgeklärt sind
    • implementierte Prozessabläufe regelmäßig auf Umsetzung und mögliche Optimierung überprüft werden
    • eine geregelte Kommunikation unter den beteiligten Berufsgruppen und Kooperationspartnern erfolgt
    • eine motivierende und auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete Reha/Nachsorge erfolgt
    • bei einer entsprechenden Indikation auch individuell angepasste Endoprothesen eingesetzt werden

     

     

  • Im Zentrum kommen ausschließlich moderne Operationsverfahren und hochwertige Implantate zum Einsatz, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, der Operationsbereich des Marienkrankenhauses ist zudem nach neuesten Standards ausgestattet. Eine weitere Besonderheit: Bei entsprechender medizinischer Indikation können auch individuell angepasste Endoprothesen eingesetzt werden.Die Mediziner haben die neuesten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse in der Endoprothetik im Blick und können selbst auf vielfache Erfahrung zurückgreifen. Dementsprechend richten sie unsere Arbeit aus.In der Knie-Endoprothetik haben die Mediziner beste Erfahrungen mit dem Einsatz von Teilprothesen/Schlittenprothesen gemacht. In Anbetracht der Forschungsergebnisse der vergangenen Jahre und der eigenen Ergebnisse sprechen für den Einsatz von Schlittenprothes

    • schnellere Rehabilitation
    • kleinere Operationbessere Funktion und Bewegung
    • geringerer Blutverlust
    • Bewegungsablauf harmonischer und „normaleres Gefühl“

     

     

  • Der Behandlungsverlauf und die Ergebnisqualität der Endoprothetik-Operationen werden konsequent lückenlos erfasst, überprüft und an das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) weitergegeben. Durch die Teilnahme am ERPD fließt die Arbeit am Marienkrankenhaus Soest die Erfahrungen ein, die an anderen Krankenhäusern mit eingesetzten Materialien, Operationsverfahren und Anschlussbehandlungen gemacht werden. 

  • Die Zahl der Patienten, die ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk benötigen, ist steigend; die Nachfrage nach sehr guter Diagnostik sowie individueller Beratung und moderner Therapie in gleichem Maße. Die erfolgreiche Implantation von künstlichen Gelenken konnte in den vergangenen Jahren vielen Menschen ein beschwerdefreies Leben ermöglichen. Medizin und Wissenschaft haben auf diesem Gebiet enorme Fortschritte erzielt.

    Das EndoProthetikZentrum Soest bündelt nun das Wissen erfahrener Spezialisten, um eine optimale Versorgung auf hohem Niveau bieten zu können. Der Weg zur Zertifizierung war dabei durchaus „steinig“ und wurde begleitet von dem Qualitätsmanagementteam des Marienkrankenhauses. In einer intensiven Vorbereitungsphase wurden alle Abläufe und Prozesse in der endoprothetischen Versorgung an Hüfte und Knie auf den Prüfstand gestellt und auf die umfangreichen Qualitätsanforderungen für die Zertifizierung ausgerichtet. In einem abschließenden zweitätigen Prüfverfahren vor Ort wurde durch die Fachexperten der Zertifizierungsgesellschaft EndoCert die Erfüllung sämtlicher Qualitätsmerkmale für das EndoProthetikZentrum festgestellt.

    Ca. 400.000 künstliche Gelenke werden jährlich in Deutschland implantiert. Die EndoCert-Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) soll eine qualitativ hochwertige Durchführung solcher Eingriffe sicherstellen. Um die Qualität der endoprothetischen Versorgung zu erhalten und zu verbessern, ist ein hohes Maß an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung erforderlich. Die DGOOC hat daher mit der Arbeitsgemeinschaft

    Endoprothetik (AE) und dem Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) ein System zur Zertifizierung medizinischer Einrichtungen entwickelt.

Fachübergreifende Gemeinschaftspraxis für Orthopädie und Chirurgie

59494 Soest

Telefon: 0 29 21 / 96 95 70

E-Mail: info@procussa.de