Palliative Versorgung

Die letzten Tage des Lebens in Würde verbringen und sich ein Stück Lebensqualität bis zum Schluss erhalten – das ist der Wunsch vieler unheilbar Erkrankter. Im Marienkrankenhaus finden diese Menschen auf der Palliativstation umfassende Hilfe. Der Palliativbereich des Marienkrankenhauses liegt in einem separaten Flurtrakt, bewusst etwas abseits des Krankenhausalltags. Auf der Palliativstation werden Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung umfassend medizinisch, pflegerisch und therapeutisch betreut.

Die Palliativmedizin nutzt alle Möglichkeiten der modernen Medizin und Schmerztherapie, um ihnen unnötige Schmerzen zu nehmen und auftretende Beschwerden zu lindern. Für die Patienten ist dies eine große Erleichterung: Im fortgeschrittenen Stadium können die Schmerzen und Beschwerden so belastend sein, dass das Leben unerträglich scheint. Auf der Palliativstation erhalten sie Hilfe, mit einer möglichst positiven Einstellung den letzten Abschnitt ihres Lebensweges zu gehen.

Die individuelle Zuwendung geht dabei weit über die medizinische Versorgung hinaus – neben palliativmedizinisch ausgebildeten Ärzten und Pflegekräften mit abgeschlossener Palliativausbildung sind auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus der Seelsorge, Physiotherapie, der psychologischen und sozialpädagogischen Betreuung sowie Diätassistenten und Wundmanager eingebunden. Sie bieten den Palliativpatienten Unterstützung und Hilfe in allen Lebensbereichen. Ein wichtiger Teil des Palliativkonzepts ist zudem, die Angehörigen mit dieser Situation nicht allein zu lassen. Sie haben die Möglichkeit, die Patienten rund um die Uhr zu besuchen.